Kann mal jemand die Heizung aufdrehen? – Zwischenstopp Deutschland (3. und 4.12.2015)

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Weihnachtsmarkt FrankfurtAm 3.Dezember lande ich dann zu meinem Zwischenstopp in Deutschland. Für ca. 24 Stunden bin hat mich die Heimat wieder. Wir landen sogar etwas früher als geplant. Nützen tut mir das aber nichts, da wir eine Ewigkeit auf unser Gepäck warten müssen. Die Gepäckhalle leert sich so langsam und irgendwann kommt auch erst mal kein neues Gepäck mehr aufs Laufband. So stehe ich mit Vio, Nicole, Jessy und wenig anderen Leuten mir die Beine in den Bauch. Nach geraumer Zeit kommt dann eine Mitarbeiterin des Flughafens und erzählt uns, dass sie gerade unser Gepäck nicht finden können. Na toll, wie kann man denn bitte Gepäck nicht finden? Hoffentlich ist es nicht noch auf Sansibar oder in Mombasa. Sie sagt uns außerdem, dass wir noch was Geduld haben sollen, und hoffen das Gepäck noch zu finden. Andernfalls würden sie es uns nach Hause schicken. Das wäre ja mal der Worst-Case, da ich das Gepäck doch brauche. Allein diese Situation bestätigt mir, dass ich richtig gehandelt habe und nicht den Flug für denselben Tag gebucht habe. Nachdem wir eine weitere längere Zeit gewartet haben, setzt sich dann das Laufband ein zweites Mal in Bewegung und tatsächlich sind unsere Sachen dabei. Erleichtert nehmen wir unsere Sachen vom Band und umarmen uns ein letztes Mal. Schnell die Sachen auf den Gepäckwagen gehievt und Richtung Ausgang. Hier warten meine Eltern schon sehnsüchtig auf mich. Bewaffnet mit einer Flasche Kölsch und einer Deutschlandfahne nehmen sie mich in Empfang. Nach über drei Monaten kann ich die Beiden mal wieder in die Arme schließen. Nach der Begrüßung machen wir uns dann auf dem Weg Richtung Auto und Hotel. IST DAS KALT HIER. Außerdem hieß es, „Ein Bad, ich brauche ein Bad.“ Eine intensive Wäsche war ja durch das Verschlafen in Sansibar nicht mehr drin gewesen. Danach geh ich noch mit meinen Eltern im Hotelrestaurant essen. Deutsche Küche, irgendwie habe ich sie doch ein bisschen vermisst.

Auf dem Weihnachtsmarkt mit GlühweinAm nächsten Morgen bin ich früh wach, da ich den Rhythmus von Afrika noch drin hatte. Es gab ja bis auf eine Stunde keine Zeitverschiebung. Ich nutze die Zeit, um schon mal ein paar Sachen bezüglich des Gepäcks zu regeln. Die warmen Sachen und vor allem auch die ganzen Souvenirs mussten erst mal raus. Auch wurden die T-Shirts von sehr hell zu etwas dunkler getauscht. Den Fehler der weißen Shirts wollte ich dann nicht noch in Zentralamerika machen. Das Gewicht konnte ich auch ein bisschen runterschrauben, obwohl ich immer noch das Gefühl hatte, es ist zu viel. Für das nächste Mal weiß ich dann aber definitiv Bescheid, hoffe ich. Danach geht es ran an das reichhaltige Frühstücksbuffet. Es heißt alles mitnehmen was geht und so schlage ich mir den Bauch voll. Im Anschluss kläre ich noch ein paar Sachen mit meinen Eltern, bevor wir in Richtung Frankfurter Innenstadt starten an einem grauen 4.Dezember. So was war ich nur wirklich selten gewohnt. Entlang des Mains spazieren wir Richtung Weihnachtsmarkt, auf dem wir uns dann einen Glühwein gönnen, um sich von ihnen etwas aufzuwärmen. Außerdem schiebe ich in mich noch ein paar gebrannte Mandeln und Trdelnik hinein, bevor es noch einen heißen KakLetztes Essen vor dem Weiterflugao gibt. Ein paar letzte Besorgungen werden auch noch gemacht. So richtig alles noch mal genießen. Abends gehe ich dann mit meinen Eltern noch mal richtig essen. Puh, da habe ich doch bestimmt wieder was zu gelegt aber gut ein bisschen was hatte ich auf der ersten Hälfte meiner Reise auch verloren, daher konnte ich mir das schon erlauben. Vom Essen ging es dann Richtung Flughafen und hier wurde es dann mal so richtig stressig. Dazu aber mehr im neuen Artikel. Vielen Dank auf jeden Fall an meine Eltern für die schöne kurze Zeit in Deutschland. Neue Länder und Abenteuer warten aber schon. Außerdem muss ich einfach wieder raus aus der Kälte.

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