Sunset Cruise und ein kurzer Abstecher nach Simbabwe

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Sonnenuntergang auf dem SambesiNach einem ereignisreichen Tag bei den Victoriafällen steht ein etwas ruhigeres Programm an. Vormittags ging es ins Livingstone Museum. Am Anfang der Museumstour darf in Afrika anscheinend nicht die Evolutionsgeschichte fehlen, sowie einen kleinen Nachbau eines Dorfes. Ansonsten gibt das Museum aber interessante Einblicke in das Leben der Menschen hier und natürlich auch über die Expedition von David Livingstone. Um 15:30 Uhr soll ich dann zum Sunset Cruise abgeholt werden. Es wird dann ca. 16 Uhr draus. Die Tour führt uns über einen Teil des Sambesis, wo wir neben Elefanten, Nilpferde, vermutlich Büffel auch Antilopen sehen. Ein toller Sonnenuntergang, ein Buffet und im Preis inbegriffene Getränke versüßen den Ausflug. Im Gegensatz zu der Montagstour, der Schotten und Engländer beschränke ich mich weniger aufs Trinken, dafür mehr auf das Fotografieren. 1-2 Gin Tonic und ein paar Bierchen sind dann am Ende aber doch zusammengekommen.

Fußballabend in einer afrikanischen Bar – nur unter Lokals

Abends ruft noch T-Bag an und wir treffen uns in einer „Bar“ zum Fußball gucken. Die Bar war nach fast allen Seiten offen und hat nur ein Wellblechdach. Außerdem liegt sie ganz schön versteckt in einem Hinterhof und so hätte ich sie nie ohne ihn gefunden. Gut es ist auch eher eine Bar, wo sich die einheimischen Treffen. „Überraschenderweise“ war ich der einzige Weiße in der Bar und man hat doch teilweise neugierige Blicke geerntet, was ich denn dort überhaupt mache. Solche Barabende erlebt man dann wohl doch eher nur, wenn man dann eine lokale Person kennenlernt.

Die Viktoriafälle auf der der Simbabwe-Seite

Die Victoriafälle mit RegenbogenEin bisschen angeschlagen vom Vortag geht es dann um 10 Uhr wieder zu den Victoriafällen. Diesmal geht es aber nicht auf die sambische Seite, sondern den Sambesi per Brücke überquerend nach Simbabwe. Es wurde mir empfohlen sich auch die Seite mal anzuschauen und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Hier fließt doch noch wesentlich mehr Wasser die Klippen hinunter, obwohl dort auch nicht alle Steine mit Wasser bedeckt sind, wie es nach der Regenzeit der Fall ist. Man bekommt aber einen guten Eindruck darüber, wie es aussehen könnte, wenn die Hochzeit des Wassers ist.

Der Vorteil, dass die Victoriafälle nicht in ihrer vollen Pracht erscheinen ist, aber das man, was sieht und nicht die ganze Zeit mit dem nach oben kommenden Wasser geduscht wird. Auf dem Weg entlang der Fälle sieht man immer ein paar Tiere, wie eine Art Reh (ich vermute es sind Impalas) und ein Wildschwein. Ich habe auch eine wunderbare Aussicht auf den Devils Pool gehabt und irgendwie hätte ich diesen doch gerne mitgenommen aber 95$ für 15 Minuten war mir letzten Endes dann doch zu viel. Außerdem ist mir dann auch die Zeit ausgegangen. Nach 2-3 Stunden in Simbabwe geht es dann wieder zurück nach Sambia. Hier bekomme ich dann auch Gott sei Dank mein Visum verlängert, sodass ich darüber keine Sorgen mehr machen muss.

Elefanten, Giraffen und Zebras ganz nah

Dann geht es noch in den Park von einem Nobelhotel, wo die Nacht im Durchschnitt lächerliche 600$ kostet. Das Hotel gleicht einem kleinen Dorf, unvorstellbar. Auf dem Weg zu den Giraffen und Zebras, die hier frei rumlaufen, sehen wir noch mal eine Elefantenfamilie und ich kann noch mal richtig tolle Fotos machen. Diesmal sind die Elefanten vielleicht 50 Meter von uns entfernt. Die Giraffen und Zebras laufen sogar nicht mal mehr 1 Meter entfernt an uns vorbei, unfassbar. Abends gehe ich dann noch mit Michelle und T-Bag typisch afrikanisch Essen, Nshima mit Beef und Gemüse. Es wird natürlich mit den Händen gegessen. Das Abendessen ist zu gleich auch das letzte Essen in Livingstone, denn ich ziehe weiter. Einen letzten Rundgang durch die Stadt mache ich dann aber doch noch, bevor der Bus fährt. Dafür hatte ich vorher nicht richtig Zeit gefunden und so habe ich noch ein paar Impressionen eingefangen und auch auf Fotos festgehalten. Für eine Nacht geht es dann nach Choma und von dort weiter zum Kariba Lake. Der See ist durch den einst größten Staudamm der Welt entstanden und ist zehnmal Größer als der Bodensee. Ich bin schon gespannt, was mich dort erwartet.

Damit bin ich erst mal wieder raus. Übrigens gibt es jetzt auch eine Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/pages/rallearoundtheworldde/313748822082707?ref=hl. Also fleißig liken. 😉

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