Safari Blue – ein lohnenswerter Tages-Bootstrip (12.11.2015)

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Eine Empfehlung von mir vorne weg, für die Leute, die es machen wollen. Sucht Euch vorher eine größere Gruppe, mir der ihr den Trip machen wollt, da dies den Preis senkt, den ihr pro Person zahlen müsst. Ich kann den Trip jedem nur ans Herz legen, denn man bekommt wirklich eine Menge geboten und es war wohl der beste Ausflug, den ich auf Sansibar mitgemacht habe. Man sollte allerdings auf Meeresfrüchte stehen. Ich weiß nämlich nicht ob auch ein alternatives Essen serviert wird.

Vom Alltagsstress erholen. :-)
Vom Alltagsstress erholen. 🙂

Am Morgen holt uns Shabani am Aquarium ab und es geht in den Süden von Sansibar. Genauer gesagt nach Fumba, wo unser Dhau uns dann zu den Fumba Island bringt. Nach ca. 2 Stunden haben wir unser Ziel erreicht. Shabaniund Dhulla nehmen auch an der Tour teil. Dann heißt es durch das Wasser kämpfen, bis wir unser Boot erreicht haben, teilweise reicht mir das Wasser bis zur Hüfte. Erstes Ziel unseres Trips ist eine riesige Sandbank, die bei Ebbe komplett freilegt und bei Flut fast komplett verschwindet. Hier steht ein bisschen relaxen am Strand an, eine Erkundung der Sandbank, Schwimmen im klaren Wasser und die köstlichen Früchte genießen, die Sansibar zu bieten hat. Hier probier ich das erste Mal in meinem Leben auch eine Ananas, da ich mich in der Heimat bisher mit dem Geschmack bisher nicht anfreunden konnte. Es war ein wahres Geschmackserlebnis und ich muss sagen, dass Ananas in Sansibar zu einer meiner Lieblingsfrüchte geworden ist.

Ich beim Schnorcheln
Ich beim Schnorcheln

Irgendwann geht es dann weiter zum Schnorcheln. Wir fahren nicht wirklich weit raus von der Sandbank und haben eine Stunde Zeit um die Unterwasserwelt hier zu erkunden. Als ich meine Maske ins Wasser halte löst sich mein Schnorchel, meine Verlustserie geht also weiter. Ich kann den Schnorchel auch nicht mehr greifen und von den Anderen reagiert auch nicht wirklich einer. Also heißt es erst mal sich auf die Suche nach dem Schnorchel machen. Ilania findet ihn dann auch tatsächlich und so kann ich das Schnorcheln dann doch noch genießen. Bis auf ein paar schöne Pflanzen und ein paar kleinen Fischen gibt es aber nicht viel zu sehen. Trotzdem geht die Zeit echt schnell vorbei.

Nach dem Auftauchen aus dem Wasser
Nach dem Auftauchen aus dem Wasser

Als Nächstes steuern wir mit unserem Dhau eine wunderschöne Lagune an, die von Mangroven umgeben ist. Hier muss man ein bisschen Glück haben, dass der Wasserspiegel hoch genug ist, da man diese Lagune sonst nicht passieren kann. Wir haben Glück und wir springen in das kristallklare Wasser. Die Umgebung lädt gerade dazu ein, ein paar schöne Schnappschüsse von mir zu machen, wie ich aus dem Wasser herausschieße. Langsam merke ich aber auch wie die Sonne auf meinen Körper brennt. Meinen Oberkörper musste ich ja auf jeden Fall eincremen vorher, da ich sonst wohl den Sonnenbrand meines Lebens geholt hätte aber selbst die Arme und Beine, die ich mir sonst auch ohne Sonnencreme nicht mehr verbrannt hatte, seit langer Zeit wurden noch mal ein bisschen rot. Die Sonne hat auf dem Wasser doch noch mal eine andere Intensität. Also solltet ihr den Trip machen, eincremen nicht vergessen, ansonsten habt ihr die nächsten Tage noch Freude an dem Ausflug. 😉

Teller voller Hummer
Teller voller Hummer

Dann heißt es die Lagune verlassen und weiter auf Fumba Island, wo wir unser Mittagessen bekommen und das kann sich wirklich sehen lassen. Wir starten mit etwas Reis und einer Soße und hier macht jeder von uns den Fehler, sich etwas zu viel schon zu nehmen. Kaum haben wir unsere Portion verschlungen, geht es mit Pommes, Tintenfisch und Octopus weiter. Als wäre das nicht schon genug bekommen wir noch ein paar kleine Stücke Kingfish und Garnellen gereicht, die ich aber ignoriere. An diese traue ich mich dann doch nicht so wirklich ran. Als wäre das nicht schon genug bekommen wir auch noch Hummer serviert. Auch hier ist es das erste Mal, dass ich in den Genuss dieser Speise komme. Er war gut, wird aber sicher nicht mein Lieblingsgericht werden. Im Prinzip sind wir alle vorher schon mehr als voll gewesen und mit dem Essen hätte man bestimmt noch 4-5 Personen mehr satt bekommen. Zum Abschluss gibt es dann noch eine große Obstplatte. Es hilft ja nichts, also greife ich hier auch noch mal zu. Den Rest lassen wir uns dann einpacken, denn es wäre wirklich zu schade, wenn die leckeren Speisen weggeworfen werden und vor allem in den Mengen, was noch übrig war.

Pause nach der Besteigung des Baobab Baums.
Pause nach der Besteigung des Baobab Baums.

Auch wenn ich mich nach dieser Völlerei erst mal kaum bewegen kann, geht es zu einem riesigen Baobab Baum, den wir dann noch besteigen. Neben dem Baum kommt man sich wirklich winzig vor. Den Aussichtsturm konnte man dann leider nicht besteigen oder ich habe einfach nicht den Aufgang gefunden. So schließe ich mich dann Mädels an, die sich schon am Strand befinden und die dort aufgestellten Souvenirstände inspizieren. Während ich nur gucke, ich habe wahrlich schon mehr als genug, schlagen die Mädels noch mal ein bisschen zu und kaufen sich die ein oder andere Hose und andere Waren. Gegen 15 Uhr heißt es dann den Rückweg antreten. Sind wir auf dem Hinweg noch mit Hilfsmittel (Motor) unterwegs gewesen, heißt es jetzt Leinen los und Segel setzen, Kurs auf Fumba nehmen. Die Sandbank, auf der wir wenige Stunden zuvor waren, ist jetzt kaum noch zu sehen und einige Möwen tummeln sich nur noch auf der kleinen Landmasse, wo vorher viele Menschen Platz gefunden haben.

Wie am Anfang schon gesagt war es ein super Ausflug, der jeden Dollar wert war.

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